Insel Öland in der Ostsee

Die Öland-Ostseeinsel ist eine schwedische Insel. Sie hat eine Länge von 137 Km und eine Breite von 16 Km. Die höchste Erhebung findet man in der Hochebene – den Galgbracken – mit 57 m Höhe. Vorherrschend ist auf Öland die Karst- und Heidelandschaft, kleinwüchsige Bäume und Sträucher. Insgesamt gibt es auf der Ostseeinsel noch 400 Windmühlen. Als Weltkulturerbe wurde die Agrarlandschaft Südöland ernannt.

Aufgrund der wenigen Industrie ist die Einwohnerzahl auf Öland zurückgegangen. Wichtigster Erwerbszweig ist die Landwirtschaft, 25 Prozent der Inselfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Die zweitwichtigeste Einnahmequelle ist die Fischereiwirtschaft mit vielen kleinen Fischereihäfen. Deshalb gewinnt immer mehr der Tourismus auf der Insel an Bedeutung, jedoch nur für die Sommermonate läuft das Touristikgeschäft auf Hochtouren. In der größten Stadt Borgholm ist der Sommersitz der schwedischen Königsfamilie, das Schloss Solliden. Das Wahrzeichen der Insel sind die Leuchttürme Lange Erik und Lange Jan.